Schule, virtuell
Was macht man mit einem langweiligen Foto? Richtig, man bearbeitet es digital und versucht noch das beste rauszuholen ;-)
So geschehen mit diesem Bild, entstanden in der Schule und dann nachträglich die Farben reduziert, das Bild vereinfacht - "reduce and simplify". Und entstanden ist etwas, was gar nicht mehr real aussieht, aber das muss es ja auch nicht :-)

Die Perspektive gefällt mir übrigens ganz gut bei diesem Bild.
Kommentare
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1 Eno schrieb am 13.01.2007:
Ja, die Perspektive ist ungewöhnlich, die Farbgebung nüchtern kühl bis surreal - klasse finde ich auch die schwarze Decke!! Sie wirkt überjaupt nicht drückend; als ob sich die Begrenzenung eines gewöhnlichen Raumes(die gewöhnliche Seite wird durch die unordentliche, da unperfekte Kiste rechts und das uneingerahmte Papier links von der Tür ausgedrückt) in den Weiten des Weltalles verliert ... finde ich.
Klasse Idee und gut gemacht! :-))
2 Eno schrieb am 13.01.2007:
Und noch was: Eine Facette der Kunst ist ja gerade auch das "Künstliche", also Gewohntes ganz ungewohnt erscheinen zu lassen - damit wird Kunst zur Einladung über Dinge bewusst zu werden ...
Jetzt aber genug des Viel-O-Sofierens am frühen Morgen :-)
3 Sanne schrieb am 13.01.2007:
Den Lobeshymnen und den Ausführungen über Kunst als solches kann sich die Kunstlehrerin nur noch staunend anschließen.
4 Dennis aus Kanada schrieb am 13.01.2007:
"Surreal"... nach dem Wort habe ich verzweifelt gesucht - wenn das mal keine Schelte von Mama Kunstlehrerin gibt ;-)
5 Maja schrieb am 16.01.2007:
Was man doch in das Foto einer einfachen kanadischen
Schulzimmerecke alles hineinlesen kann - ich staune
auch.